Tipps & Tricks rund um Prezi

„Italienisches Feuer“ – eine Kundengeschichte

Gepostet von am 09:51 in Prezi-Blog | Keine Kommentare

„Italienisches Feuer“ – eine Kundengeschichte Am Wochenende erreichte mich diese E-Mail eines Kunden, für den ich eine Prezi gestaltet hatte: „Hallo Melanie Schwarzer San Benedetto del Trento. 600 hochmotivierte Salestrainer besuchen ein Workshop, um mehr über neue Produkte und deren Vorteile zu erfahren. Aufgeteilt zu je 100 in sechs verschiedenen Seminarräumen, mit je einem Referententeam. Ihre Präsentation (ICURAS) sollte als einer der großen Neuheiten am Ende präsentiert werden. Feueralarm! 600 hochpanische italienische Salestrainer stürmen aus dem Hotel. Einige standen vor versperrten Notausgängen, mussten durch bereits verrauchte Gänge ins Freie flüchten. Feuerwehr, Rettung, Carabinieri, Polizia, Digos (Sonderermittler wegen Verdacht der Brandlegung). Während das Hotel brennt, zählen wir 10 Personen mit leichten Rauchgasvergiftungen, alle anderen unverletzt. Bella Italia. Während die Feuerwehr versucht in den Keller vorzudringen, um den Brandherd in der Wäscherei zu bekämpfen, gibt es Cafe, Prosecco und kleine Häppchen. Sehr viel Rauch überall, dann kommt das Gelati. Da sich unter den Salestrainern jede Menge attraktive Salesdamen befinden und die unmittelbare Todesgefahr gebannt ist, gesellen sich immer mehr Carabinieri, Poliziotti und Digos Leute zu uns. Nur die Feuerwehr arbeitet noch. Nach 5 Stunden lautet es „Brand aus“. Da nur die Wäscherei verbrannt ist, das restliche Hotel nur komplett verraucht und alles mit Russ bedeckt ist, verzichten wir die Leute umzusiedeln. Es gibt zunächst Party am Pool. Das Thema: White Explosion (kein Witz). Da im Hotel alle Fenster, alle Türen geöffnet sind, gehen 600 hochmotivierte Salestrainer einzeln mit Polizeibegleitung in Ihre verrußten und verrauchten Zimmer um sich ihre weiße Kleidung für die Party zu holen!!! Die Party ist der Hammer, der DJ Spitze, das Buffet große Klasse. Aus den umliegenden Hotels wird das komplette Putzpersonal zusammengezogen, welches im Umkreis von 50 km zu Verfügung steht. Während die Party läuft, die Tanzfläche bebt, wird geschrubbt, geputzt, gewaschen, Betten umgezogen ….. Um 1.00 zieht die Feuerwehr ab, der Putztrupp hat ein Wunder vollbracht, die Nacht ist sternenklar und lau und dann kam das Feuerwerk!!!! Und am Ende des Feuerwerks wurden 600 chinesische Papierlampen mit Kerze in den Sternenhimmel entsendet!!! Von 600 hochmotivierten Partyleuten!!! Natürlich fing ein Baum in Garten Feuer. Ein Feuerwehrwagen musste zurück den Baum löschen. Der Feuerwehrhauptmann bekam fast einen Herzinfarkt, sosehr musste er sich aufregen. Um 4.00 gingen alle schlafen. Da das Hotel noch penetrant nach Rauch stank, schliefen alle bei offenen Fenstern und offenen Hoteltüren. Ja, alle Zimmertüren! Ein Carabinieri-Team passte auf, dass nichts Unredliches passiert 😉 Ach, Ihre Präsentation? Die war ein voller Erfolg! Da am nächsten Tag das Programm aufgeholt werden musste, zogen wir alle 600 hochmotivierten Salestrainer in einem Seminarraum zusammen und zogen das Programm durch. Keiner kannte Prezi. Wow! und cool! war ständig zu hören. Ich habe es genossen. DANKE! Liebe Grüsse aus dem sonnigen, flexiblen, kreativen und lebenslustigen Italien Wolfgang Dirnberger“ ————— Ja, so aufregend können Sales-Präsentationen sein… Wie gut, dass noch mal alles gut gegangen ist. Vielen Dank an Herrn Dirnberger, dass er einer Veröffentlichung seiner Geschichte zugestimmt hat! Hier entlang geht es übrigens zu seiner...

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Was ist besser: Prezi oder PowerPoint?

Gepostet von am 09:41 in Prezi-Blog | Keine Kommentare

Was ist besser: Prezi oder PowerPoint?

  Präsentationen | Was ist besser: Prezi oder PowerPoint?   Gerade eben bin ich wieder in einer LinkedIn-Gruppe auf diese Diskussion gestoßen, weil jemand eine PowerPoint-Präsentation mit Prezi-Effekten erstellt hat. Und schon war die Diskussion in vollem Gange. Solche Diskussion gibt es nicht nur zu Prezi und PowerPoint, sondern zu den meisten Präsentationstools.   Falsche Frage Das Beste, was wir aus einer solchen Diskussion gewinnen können, sind ein paar Informationen zu den Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Präsentationsarten. Mehr leider nicht. Aus meiner Sicht liegt das schlicht daran, dass es sich um die falsche Fragestellung handelt. Würde man die Frage in den Kontext Heimwerken übertragen, müsste sie lauten: „Was ist besser, der Hammer oder der Schraubenzieher?“ Statt zu fragen „Welches Präsentationsprogramm ist das Beste?“ sollten wir uns lieber mit dieser Frage auseinandersetzen:   Wie kann bei einer ganz konkret anstehenden Präsentation das Ziel des Vortragenden am besten erreicht werden?   Konkret statt allgemein Jede Präsentation, jeder Vortragende, jedes Publikum und jede Vortragssituation ist anders. Wenn ich mit einem Kunden ein Präsentationskonzept entwickle, liegt für mich der Kern meiner Aufgabe darin, die Ziele und Besonderheiten der Situation herauszuarbeiten, die Bedürfnisse des Vortragenden und des Publikums zu erfassen und dann eine dazu passende Lösung zu entwickeln, mit der sich der Kunde wohlfühlt. Dabei verstehe ich meine Aufgabe so, dass ich diejenige sein sollte, die statt sich auf ein einziges Werkzeug zu fokussieren, einen Überblick über den Werkzeugkoffer hat. Ich muss wissen, welches Werkzeug wozu gut geeignet ist und wo die Grenzen liegen, um passende Lösungen zu entwickeln. Und ich muss ein Gespür dafür haben, mit welchem Werkzeug der Vortragende gut zurecht kommt. Wieso sollten wir uns vorab schon auf ein Werkzeug festlegen und damit eventuell viel wirkungsvollere Möglichkeiten der Präsentation ausschließen? Ein Heimwerker würde sich doch auch erst das Problem anschauen und dann entscheiden, welches Werkzeug sich am besten eignet. Es gibt viele Präsentationsdesigner und auch Nutzer von Präsentationssoftware, die sich ganz klar für ein Werkzeug entschieden haben, nur mit diesem Werkzeug arbeiten und Profis im Umgang mit diesem Werkzeug sind. Diese Entscheidung sei jedem unbenommen, aber es geht aus meiner Sicht zu weit zu behaupten, dass eine oder andere Werkzeug sei generell das einzig Wahre.   Lieber richtig fragen Um ganz herauszufinden, wie Sie das Ziel für Ihre nächste Präsentation am besten erreichen, empfehle ich Ihnen, sich die folgenden Fragen zu stellen: Fragen für eine wirkungsvolle Präsentation Was genau ist mein Ziel mit der Präsentation? (= Was will ich erreichen?) Was ist meine Kernaussage? (= Was ist die eine Information, die beim Publikum auf jeden Fall hängen bleiben soll?) Wer ist mein Publikum? (= Was interessiert mein Publikum? Was ist ihm wichtig? Was erwartet es? Wie denkt und fühlt es? Wie groß ist es? …) Auf welche Art erreiche ich mein Publikum in der Präsentationssituation am besten? Mit welcher Art zu präsentieren fühle ich mich am wohlsten? ( Freie Rede? Flipchart? Folien? Prezi? Dialog? Gegenstände zum Anfassen und Ausprobieren …) oder: Auf welche Art der Präsentation habe ich Lust? Bin ich räumlich, technisch oder durch zwingende (!) Veranstaltervorgaben in der Wahl der Mittel eingeschränkt?   Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Präsentation! Ihre Melanie Schwarzer (Fotos: Hammer & Schraubenzieher – © mick20 | Werkzeugsammlung – © tuja66 | beide Bilder über...

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Prezi und der Wunsch nach Veränderung

Gepostet von am 09:00 in Prezi-Blog | Keine Kommentare

Prezi und der Wunsch nach Veränderung

Prezi und der Wunsch nach Veränderung Marcos Xalabarder, mein Prezi-Experts-Kollege aus Spanien, hat vor einiger Zeit mal in einem tollen Workshop zum Thema Storywriting gesagt, wenn ein Kunde kommt und eine Prezi möchte, dann möchte er eigentlich Veränderung. Nachdem ich inzwischen für sehr viele kleine und sehr große Kunden rund um die Welt Prezis erstellt und Workshops gegeben habe, bin ich begeistert davon, wie punktgenau Marcos Feststellung zutrifft. Der Wunsch nach einer Prezi ist in den allermeisten Fällen der Ausdruck des Wunsches nach Veränderung beim Thema Präsentationen. Der Blick der Mediatorin Wie komme ich zu dieser Feststellung? Da mein Werdegang zur Präsentationsdesignerin nicht der klassische war, bin ich als Mediatorin in der Lage über gezielte Fragen herauszufinden, was genau die Interessen und Bedürfnisse meiner Kunden sind. Dabei konnte ich feststellen, dass sich die Interessen und Bedürfnisse dieser Stelle wiederholen. Die meisten Prezi-Interessierten sind in erster Linie unzufrieden mit der Art und Weise, wie bislang präsentiert wird. Die bisherigen Unternehmenspräsentationen zeigen nicht (mehr) die gewünschte Wirkung. Sie überzeugen nicht und schaffen keine Aufmerksamkeit. Die Zuhörer werden nicht erreicht und können sie so auch nicht dazu bewegt werden, etwas Konkretes zu tun (z.B. einen Auftrag zu erteilen). Es herrscht Langeweile und Gleichgültigkeit sowohl im Publikum als auch auf der Bühne, Zeit (und damit auch Geld) verpufft einfach. Kurz: die eilig zusammenstellten und wild kopierten Folien im strengen Undernehmensdesign bringen es nicht (mehr).   Präsentationen sollen wieder wirken Von einer Prezi erhoffen sich also die meisten, wieder Aufmerksamkeit zu wecken, das Publikum zu faszinieren, zu begeistern (und damit endlich wieder zu erreichen) und zu überzeugen. Sie möchten sich von ihren Mitbewerbern abgrenzen und in manchen Fällen auch dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter wieder mit mehr Spaß präsentieren. Kurz: sie hoffen, dass ihre Präsentation endlich wieder Wirkung zeigen. Ist Prezi dafür geeignet? Ja. Ist Prezi dafür das einzige geeignete Mittel? Nein.   Darauf kommt es wirklich an Damit eine Präsentation wirkt, das Publikum erreicht und begeistert, braucht es mehr als nur das passende Werkzeug. Es geht im Kern darum, sich mit dem Publikum und seinen Bedürfnissen auseinander zu setzen und sich selbst über das Ziel, das man mit der Präsentation erreichen möchte, klar zu werden. Mit anderen Worten: ich muss wissen, wo ich hin will und wie derjenige, den ich auf diesen Weg mitnehmen möchte tickt. Nur dann kann ich Ihn davon überzeugen, dass es sich für ihn lohnt mitzugehen.   Wählen Sie das richtige Werkzeug Das richtige Werkzeug auszuwählen ist erst der zweite Schritt. Es setzt zweierlei voraus: die Kenntnis verschiedener Präsentationsformen mit ihren Chancen und Grenzen und die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren. Letzteres ist nicht zu unterschätzen, denn es ist mir in Gesprächen mit Kunden auch aufgefallen, der Wunsch zur Veränderung und die Bereitschaft für Veränderung nicht immer Hand in Hand gehen. Die Wirkung möge sich bitte verbessern, aber auch beim Einsatz von Prezi soll bitte alles so bleiben, wie bislang bei PowerPoint. Dies ist ein Grund, warum viele sog. „Prezi-Point“ erstellen – eine klassische Folienpräsentation kombiniert mit einer Kamerafahrt.   Mir ist klar, dass es ein großes Wagnis sein kann, sich in einem Unternehmen auf die Präsentationsbühne zu begeben und etwas anders zu machen, als es bislang üblich war. Allerdings können durch die durchdachte Konzeption der Präsentation – sei es mit einer Prezi, in völlig freier Rede ganz ohne Illustration,...

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